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Welche Tools nutzen wir in Kundenprojekten?

Der Weg von der Geschäftsidee bis zum funktionierenden Business ist steinig. Jeder, der für sich einmal ein neues Geschäftsmodell entwickelt hat, weiß, dass es nicht so leicht ist, wie es anfangs manchmal scheint.
Es gibt eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen. Diese betreffen:

  • das Design der Produkte und Dienstleistungen
  • die marketingseitigen Zusammenhänge
  • das Finden und Ansprechen der richtigen Kundengruppe
  • Organisation des Vertriebs

Hier sind nicht nur Gründer und Startups angesprochen. Auch etablierte Unternehmen stehen immer wieder vor der Herausforderung, neue Produkte zu entwickeln und diese für ihren Markt passend zu gestalten.
In den letzten Jahren hat sich in unserer Arbeit eine Reihe von Marketing-Tools durchgesetzt, mit deren Hilfe wir die Unternehmen auf diesem Weg begleiten. Eine Essenz der aus unserer Sicht wichtigsten Tools möchte ich vorstellen:

Geschäftsmodellierung

Wie können Teams aus Unternehmern, Mitarbeitern und weitere am Entwicklungsprozess beteiligte Fachleute gemeinsam und zielgeführt am einem Geschäftsmodell arbeiten?
Zwei zusammengehörende Tools hierzu sind:
Value Proposition Canvas und Business Model Canvas

Beide Tools ergänzen sich. Während man mittels des Business Model Canvas ein gesamtes Geschäftsmodell, von den Schlüsselaktivitäten bis zu den Kundensegmenten plant, betrachtet man beim Value Proposition Canvas die Kundenbedürfnisse und verknüpft diese mit dem expliziten Kundennutzen der eigenen Lösung.

Marketing

Mit dem Kano Modell kann man Kundenwünsche als Diagramm in einem Modell darstellen. Als Daten-Basis dient eine klassische Kunden-Befragung. Diese wird als strukturiertes Interview oder schriftlich per E-Mail durchgeführt.
Eingeteilt und grafisch aufbereitet wird das Ganze als merkmalbasierende Struktur, z.B. Basis-, Leistungs-, Begeisterungs- oder Rückweisungsmerkmale.
Dieses Tool ergänzt sich prima zum eben genannten Value Proposition Canvas, weil man damit genau die Informationen von seinen potenziellen Kunden erhält, die für die erfolgreiche Erstellung eines tragfähigen Geschäftsmodells notwendig sind.

Bei ZAMUK handelt es sich um einen strategischen Prozess-Ansatz. ZAMUK steht dabei für
Ziele => Analyse => Maßnahmen => Umsetzung => Kontrolle
Diese Denk- und Handelsweise ist eine Basis-Strategie und nicht nur für Marketing-Projekte relevant. Fast jeden unternehmerischen Prozess kann man auf diese Weise abbilden. Aus unserer Sicht ist es aber wichtig, mit einer grafischen Canvas-Darstellung die Übersicht zu behalten.

Gerade wenn es um die Eröffnung von lokalen Ladengeschäften geht, ist die Frage des richtigen Standortes ein Erfolgskriterium. Unser Tool der Wahl ist dabei Standortanalyse.biz
Wenn es um die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Standortentscheidungen z.B. im Handel geht, sind klare Fakten entscheidend. Mit Daten seitens des statistischen Bundesamtes und anderen Datenlieferanten erhält man automatisiert eine detaillierte Auswertung zur Lukrativität eines Standortes und bekommt zusätzlich eine realistische Umsatzprognose.

Unternehmensentwicklung

Unternehmer haben eine hauptsächliche Aufgabe, das Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln. Sie stehen vor der Herausforderung, den Lebenszyklus der bisherigen Produkte zu bewerten und daraufhin die grundsätzliche Ausrichtung bisheriger und neuer Produkte zu steuern. Diesem Ziel dienen Tools der Portfolioanalyse. Diese Analyse-Tools gibt es mit unterschiedlichem Ansatz. Am bekanntesten sind die Portfolioanalyse nach der Boston Consulting Group und nach McKinsey.
Unternehmen haben verschiedene Produkte in ihrem Portfolio.

  • Welche der Produkte sind die unternehmerischen Highlights?
  • Welche Produkte “schleift” man so durch?
  • Was sind Neuentwicklungen mit viel Potenzial?

Diese Fragen werden  mit einer Portfolioanalyse beantwortet. Wir nutzen sie hauptsächlich dazu, um eine Lebenszyklus-Analyse der Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens durchzuführen. Ebenso helfen sie uns bei der differenzierten Betrachtung und strategischen Entscheidungsfindung, ob und wie einzelne Produkte weiterzuentwickeln sind.

Diese kleine Liste habe ich nach der 80/20 Regel erstellt. Neben vielen anderen im Einsatz befindlichen Tools und Programmen sind das die 20%, mit denen wir zu 80% in unseren Kundenprojekten aktiv sind, wenn es um die strategischen Themen bei Geschäftsmodellierung, Marketing-Strategie und Unternehmensentwicklung geht.

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