Bei Visitenkarten kann man einiges falsch, aber auch viel richtig machen

Visitenkarten kann man ungemein billig bekommen. Das gilt sowohl für den Preis, als leider auch für die Qualität. An fast jeder Ecke gibt es die Möglichkeit, sich für ein paar Euro über eine Art Baukasten einen Stapel Visitenkarten erstellen zu lassen.

Was aber bezwecken wir mit Visitenkarten und warum ist es so wichtig diese als wichtiges Marketinginstrument nutzen?

Wir wollen einen nachhaltigen Eindruck von Professionalität und Individualität bei unserem Gesprächspartner hinterlassen. Dabei spielen nicht nur der Titel und die Angaben auf den Visitenkarten eine Rolle, um beim Gegenüber im Gedächtnis zu bleiben. Besitzt die erhaltene Visitenkarte eine überraschende Haptik und ist nicht nur auf dünnem Karton gedruckt, dann verbindet man den Geschäftskontakt noch besser mit der dazugehörigen Person. Die Visitenkarte erfüllt so ihren ureigenen Zweck und hebt sich darüber hinaus von der Masse ab.

Welche Möglichkeiten einer Veredlung gibt es bzw. kann man nutzen?

Auf jeden Fall soll sich die Ausrichtung des eigenen Unternehmens in der Visitenkarte widerspiegeln. Ebenso spielen die Kosten für die Erstellung eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Es gibt zum Beispiel interessante Möglichkeiten einer Prägung. Da wird, wie im Falle der Blindprägung, ein Stempel angefertigt, welcher dann den gewünschten 3-dimensionalen Effekt erzeugt.

Wenn man die Prägung mit einer Folienbeschichtung kombiniert, kann man mit dieser sogenannten Heißfolienprägung sehr überzeugende Ergebnisse erzielen.

Durch eine partielle Lackierung, auch oft als 3D-Lackierung oder Spotlackierung bezeichnet, lässt sich kostengünstig eine sehr überzeugende haptische Unterstützung der gewünschten Botschaft erzeugen. Zum Beispiel kann man das Unternehmens-Logo auf der Visitenkarte mit dieser Lackierung hervorheben.

Man kann aber auch die gesamte Visitenkarte oder nur eine Seite cellophanieren. Mit dieser hauchdünnen Folierung bekommt man einen hochwertigen Griffschutz, der zum Beispiel auch gegen Feuchte schützt. Den Unterschied zum normalen Papier merkt man sofort beim in-die-Hand-nehmen der Visitenkarte. In diesem Zusammenhang gibt es noch weitere Speziallacke, die eingesetzt werden können, um zum Beispiel stoffliche Strukturen imitieren.

Einen sehr edlen Eindruck hinterlassen auch Papiere, die in verschiedenen Lagen übereinander gepresst werden. Man hat damit die Möglichkeit, an den Außenkanten mittig einen farbigen Streifen als Blickfang entstehen zu lassen.

Wer es ganz extravagant mag, kann ganz vom Papier als Träger der Visitenkarte weggehen und Holz, Plastik oder Metall einsetzen.

Man sieht also, dass es viele Möglichkeiten gibt, die eigene Visitenkarte optisch und haptisch aufzuwerten. Diese sollten aber nicht um des Effekts wegen genutzt werden. Die Visitenkarte und auch die anderen Elemente des Corporate Design müssen in die gelebte Identität des Unternehmens passen. Dann kann die Visitenkarte den hauptsächlichen Zweck erfüllen, einen nachdrücklichen Eindruck zu hinterlassen.

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