Warum Wartung und Pflege für WordPress Webseiten?

WordPress hat sich zu einer der wichtigsten Plattformen für den Betrieb von Webseiten entwickelt.
Mehr und mehr auch kleine Unternehmer nutzen dieses Content Management System für die eigene Internet-Präsenz.
Dass wir uns im Bereich der Webseiten-Erstellung auf WordPress spezialisiert haben, ist kein Geheimnis.
Jedes Angebot zur Webseiten-Erstellung enthält auch eine Komponente zur Wartung und Pflege der Webseite.
Oft wird diese Option aber nicht gewählt. Die Antworten, die wir hierzu bekommen reichen von:
,,Das ist mir zu teuer.” über ,,Braucht man doch nicht?” oder “Das mache ich selbst.” bis zu “lch schau mir das mal an und schließe den Vertrag eventuell später ab.” bzw. “Damit verdient ihr dann mehr Geld als mit der Webseite allein (nach dem Motto: verschenke die Lampe und verkaufe das Öl teuer).
Ganz ehrlich? Zwar lassen sich diese Einwände recht schnell entkräften, die Denkweise dahinter ist aber recht gefährlich.

Zum Beispiel die Kosten:
Ich kenne viele gute Agenturen und Webseiten-Betreiber, die auch Wartung und Pflege anbieten.
Damit wird man nicht reich! Es ist eher eine notwendige Ergänzung, um Service aus einer Hand anzubieten. Man beachte nur, dass solche Pakete diverse Arbeitsstunden als Inklusiv-Leistung beinhalten. So relativiert sich der Preis sehr schnell.

Welchen Schutz bieten Pflegeverträge konkret?
Es gibt kaum eine Webseite, bei der nicht im Laufe des Bestehens versucht wird, unberechtigten Zugriff zu erlangen. Da gibt es Versuche, den Administrationsbereich zu entern oder irgendwelchen Schadcode aufzubringen.
Eine Webseite auf Basis WordPress besteht zum Hauptteil aus der eigentlichen Kern- Software, den genutzten Themes und installierten Plugins.
Wie viele Einzelkomponenten sind das und wie oft werden neue Releases hierfür bereitgestellt?
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und auf den Webseiten die wir betreuen gezählt, wie viele Anpassungen im Jahr durchschnittlich notwendig werden.

WordPress Kern-Installation:

Pro Jahr werden etwa 3 funktionale Haupt-Releases der WordPress-Software bereitgestellt. Hinzu kommen 5-6 kleinere Versionen, die meistens wichtige Bugfixes beinhalten.

Themes:

Je nach genutztem Theme gibt es in jedem Jahr etwa 1-2 Versionsupdates (Hier ist zu beachten, ob es ein Child Themes gibt, oder ob Anpassungen im Theme selbst durchgeführt wurden.)

Plugins:

Im Schnitt werden 7-12 Plugins je Installation genutzt. Bei einem Plugin-Anbieter, der sich ständig am Stand der Technik orientiert kommt es zu Updatezyklen von im Schnitt 8 Wochen. Daraus folgen in Summe ca. 80 Updatevorgänge pro Jahr.

 

Somit werden allein auf der technischen Seite pro Installation 80-100 Update-Vorgänge im Jahr notwendig.

Einige Webseiten, die wir betreuen, aber nicht selbst erstellt haben, beinhalten zum Beispiel CSS Anpassungen nicht in Child Themes, sondern im Originalbereich des Themes. Dieser zusätzliche Aufwand ist hier noch gar nicht erfasst.
Also lassen sich die Einwände gegen eine regelmäßige Wartung und Pflege der Webseiten schnell entkräften. Nach nur einem Jahr ist die durchschnittliche WordPress-Installation ohne Wartung technisch sehr weit von einem empfohlenen sicheren Stand entfernt.

Und wenn ich das selbst mache?
Schließlich informiert mich das Dashboard, wenn ein Update fällig ist.
Viele Komponenten, speziell Plugins, werden an Core-Software-Releases angepasst. Wenn man aber unterschiedliche Entwicklungsstände innerhalb der Komponenten hat, führt das nicht selten zu einer Inkompatibilität der Installation, welche die Funktion der Webseite stark beeinträchtigt. Daher bleibe ich bei meinem dringenden Rat:
Die turnusmäßige Pflege und Wartung einer Unternehmenswebseite gehört aus Sicht der AQUILA Marketing – WordPress Agentur München zu einer Installation einfach dazu.

Ihr Auto schaffen Sie auch in regelmäßigen Abständen in die Werkstatt.

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